Essstörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugendalter. Gleichzeitig wachsen junge Menschen heute in einer Welt auf, die von Social Media, KI, Skinny-Trends, Leistungsdruck und permanentem Vergleich geprägt ist. Körperideale, Perfektionismus und Selbstoptimierung sind allgegenwärtig – und oft schwer einzuordnen.
Mit meinen Präventionsvorträgen und Workshops unterstütze ich Schulen dabei, frühzeitig aufzuklären, zu sensibilisieren und das Selbstwertgefühl von Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu stärken.
Warum Prävention an Schulen heute entscheidend ist
Viele Essstörungen beginnen im Verborgenen. Scham, Unwissenheit und Angst führen dazu, dass Betroffene lange unentdeckt bleiben. Lehrkräfte und Eltern sind oft unsicher:
Ist das noch normales Verhalten? Oder bereits ein Warnsignal?
Schule ist ein zentraler Ort für:
- Früherkennung von Warnzeichen
- Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen
- Förderung von Gesprächskultur
- Stärkung von Selbstwert und Körperwahrnehmung
- Prävention von Magersucht, Bulimie und Sportsucht
Ein offener, altersgerechter Workshop kann Hemmschwellen abbauen und Orientierung geben – bevor sich problematische Muster verfestigen.
Mein Ansatz: Prävention auf Augenhöhe
Ich spreche nicht nur als Referentin – sondern als ehemals selbst Betroffene und als jemand mit Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit Essstörungen.
Mit zeitlichem Abstand, umfassender Reflexion und klarer präventiver Ausrichtung verbinde ich persönliche Erfahrung mit einem ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz aus der Positiven Psychologie.
- Schülerinnen und Schüler erleben:
- Authentizität statt distanzierter Theorie
- Identifikation statt Belehrung
- Dialog statt Frontalunterricht
Dabei steht nicht die Erkrankung im Mittelpunkt, sondern die Stärkung von Selbstwert, Selbstwahrnehmung und Handlungskompetenz.
Wichtig:
Meine Workshops sind keine Therapieangebote, sondern präventive Bildungsformate.
Inhalte der Workshops
Die Inhalte werden altersgerecht angepasst (Unter-, Mittel- oder Oberstufe) und in enger Abstimmung mit der Schule gestaltet.
Mögliche Themenschwerpunkte:
- Was sind Essstörungen? (Magersucht, Bulimie, Binge Eating, Sportsucht)
- Wie entstehen sie? (Leistungsdruck, Social Media, Körperideale, Perfektionismus)
- Wie erkenne ich Warnsignale bei mir oder anderen?
- Wie kann ich helfen – ohne zu verurteilen?
- Selbstwert und Körperwahrnehmung stärken
- Umgang mit Vergleichsdruck in der „Instagram-Welt“
Der Workshop ist interaktiv, dialogorientiert und triggerarm gestaltet. Fragen dürfen gestellt werden, Unsicherheiten bekommen Raum.
Social Media & Perfektionismus – ein realistischer Blick
Jugendliche wachsen in einer digital perfektionierten Welt auf.
Gefilterte Bilder, optimierte Körper und scheinbar makellose Lebensrealitäten beeinflussen das Selbstbild nachhaltig.
Im Workshop reflektieren wir gemeinsam:
- Wie wirken soziale Medien auf mein Selbstwertgefühl?
- Was ist real – und was Inszenierung?
- Wie kann ich mich innerlich stabilisieren?
- Ziel ist nicht Medienkritik, sondern Medienkompetenz und innere Stabilität.
Mehrwert für Ihre Schule
Ein Workshop zu Essstörungen ist nicht nur Einzelmaßnahme, sondern Teil eines ganzheitlichen Präventionskonzepts.
Ihre Schule profitiert durch:
- Sensibilisierung für psychische Gesundheit
- Unterstützung des schulischen Schutzauftrags
- Förderung eines wertschätzenden Schulklimas
- Stärkung der Resilienz von Schülerinnen und Schülern
- Ergänzung bestehender Präventions- oder Gesundheitstage
Die Veranstaltungen lassen sich flexibel in Projekttage, Präventionswochen oder reguläre Unterrichtseinheiten integrieren.
Organisatorischer Rahmen
- Altersgerecht (Unter-, Mittel- oder Oberstufe)
- Dauer: 60–90 Minuten
- Präsenzveranstaltungen im Raum Bonn und Umgebung
- Digitale Formate nach Absprache möglich
- Interaktive, dialogorientierte Gestaltung
- Enge Abstimmung mit Schulsozialarbeit, Schulleitung oder Beratungslehrkräften
Optional: Elternabend oder Lehrkräfte-Workshop
Essstörungen betreffen nicht nur einzelne Jugendliche – sondern das gesamte Umfeld.
Gerne biete ich ergänzend an:
- Informationsabende für Eltern
- Sensibilisierungsveranstaltungen für Lehrkräfte
- Austauschformate für Kollegium oder Schulsozialarbeit
Themenschwerpunkte:
- Warnsignale erkennen
- Gesprächsführung ohne Druck
- Unterstützungsmöglichkeiten
- Abgrenzung zwischen Prävention und Therapie
Hinweis:
Mein Angebot ersetzt keine Therapie oder medizinische Behandlung. Es versteht sich als ergänzende Hilfe durch ehrliche Aufklärung, Mitgefühl und Erfahrung aus erster Hand.


